Dienstag, 16. August 2011

15-Aug-2011

Strecke:              von Istanbul, Türkei, nach Thessaloniki, Griechenland, 610km
Wetter:               sonnig, bis 36°C

Nach früher Tagwache und frühem Morgenessen fuhren wir noch vor dem grossen Morgenverkehr aus Istanbul raus und hielten uns westwärts, Richtung Flughafen Atatürk. Nach erst rund 40km Fahrstrecke hatten wir das Gefühl, dass wir die endlos grosse Stadt mit Vororten hinter uns gelassen hatten und fuhren weiter dem Marmara-Meer entlang bis nach Tekirdag und von dort weitere gut 100km bis nach Ipsala an der türkisch – griechischen Grenze.
Der Grenzübertritt verlief wie erwartet problemlos. Nach kurzen 15 Minuten hatten wir die Türkei verlassen, und nach weiteren wenigen Minuten waren wir in Griechenland, und damit dem Schengenraum, eingefahren. Ein Klacks im Vergleich zu allen bisherigen Grenzübertritten!
Bald schon fanden wir uns in hügeliger Landschaft mit mehr und mehr Olivenbäumen. Und bald war linkerhand auch wieder Wasser zu sehen, diesmal Buchten der Ägäis. In einem schönen Restaurant mit grosser offener Terrasse und Sicht auf’s Meer machten wir Mittagshalt und genossen verschiedene Köstlichkeiten aus dem Meer. Die gegrillten Sardinen, die ich für mich bestellt hatte, waren hervorragend! Und wir waren nicht die einzigen in diesem Restaurant; mehr und mehr Familien trafen ein, bis fast jeder Stuhl besetzt war und die Küchenmannschaft voll am Rotieren war. Erst später ist uns eingefallen, dass ‚Maria Himmelfahrt’ gefeiert wurde und deshalb alles Zeit hatte, um gemütlich zu essen!
Kurz nach 16:00h erreichten wir dann Thessaloniki, die zweit-grösste Stadt von Griechenland und schwenkten Richtung Süden, um etwas ausserhalb der Stadt das Hotel ‚Sun Beach’ zu erreichen. Kaum eingecheckt, stürzten sich einige von uns (ich inklusive) in unsere Badehosen, um einen lange ersehnten Schwumm im Meer zu nehmen. Das Wasser der Ägäis war sehr angenehm warm und erstaunlich salzhaltig, was dazu führt, dass man starken Auftrieb hat und einfach auf dem Wasser liegen konnte.
Zum Nachtessen spazierten wir an die nahegelegene kleine Strandpromenade, suchten uns ein Restaurant am Strand und genossen nochmals Köstlichkeiten aus dem Meer unter dem aufgehenden Mond.

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