Montag, 25. Juli 2011

25-Jul-2011

Ort:                     Samarkand, Usbekistan 
Wetter:               sonnig und bis 34°C

Nach einer weiteren sehr ruhigen Nacht hier in Samarkand ging’s heute zur zweiten Erkundung von Samarkand. Als erstes fuhren wir mit unseren Autos zum Mausoleum Amir Temur, welches wir gestern Abend nach dem Nachtessen mit Beleuchtung noch kurz besichtigt hatten. Auch am Tag ist dieser Bau sehr eindrucksvoll mit seinen türkis-farbigen Kuppel, den zwei Türmen und dem Hauptbau. Der Eingangsbogen zum Mausoleum ist sehr reich mit farbigen Kacheln und Ornamenten versehen und im Mausoleum ist viel mit Blattgold verziert, was einen sehr reichen Eindruck vermittelt. Wiederum ein sehr eindrückliches Monument.
Weiter ging’s zur Gräberstadt Shakhi Zinda, wo sich in früheren Zeiten reiche und bekannte Persönlichkeiten eigene Mausoleen errichten liessen. Auch diese sind grösstenteils reich mit farbigen Keramikplatten, Mosaikwerk und Ornamenten versehen und über den Eingängen sind oft philosophische Sätze festgehalten.
Wiederum reich von Eindrücken fuhren wir dann in eine Seidenmanufaktur, wo uns die Herstellung und Färbung von Seide erklärt wurde. Leider war die Spinnerei nicht in Betrieb, aber wir konnten die Teppich-Knüpferei besichtigen, wo eine Vielzahl von zarten und jungen Händen an verschiedenen Seidenteppichen in flinkem Tempo arbeiteten. Wie nicht anders zu erwarten, führte man uns dann in einen Show-Room, wo die Produkte der Manufaktur angeboten wurden. Einige dieser Produkte werden auch den Weg in die Schweiz finden…
Das Mittagessen wurde uns durch eine private Gastfamilie irgendwo in einem schönen Innenhof der Stadt gereicht. Es gab Salate, Gemüse und Fleisch, Wassermelone und zum Abschluss türkischen Kaffee oder Tee und Wodka, für diejenigen die Lust hatten.
Für den Nachmittag wäre wieder Baden und Relaxen vorgesehen gewesen. Aus dem Baden wird nix, das sie gerade den Pool auspumpen. Dann belassen wir es halt beim Relaxen und Internet-len, da Samarkand während der 2 letzten Tage ohne Internet-Verbindung war. Warum auch immer!
Und morgen geht’s dann weiter nach Bukhara, eine weitere wichtige Stadt an der Seidenstrasse.

Heute habe ich wieder Fotos an Cédric übermittelt und hoffe, dass er Zeit findet, diese in mein Fotoalbum hochzuladen. Gemäss Telefon gestern hat er es sehr streng, vielleicht braucht es etwas Geduld. Jetzt schon herzlichen Dank an Cédric!

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