Strecke: von Gorno-Altajsk nach Barnaul, Russland, 280km
Wetter: gewitterhaft, 14 bis 25°C
Nach einer ruhigen Nacht im schönen Hotel am Fluss Katun gibt es ein reichhaltiges Frühstück mit Omeletten, Griestätschli, Crèpes mit Sauercrème, Brot und Konfi. Danach wieder Verladen des Gepäcks in die Autos. Von Giorgio, unserem Techniker und Expeditionskollegen haben wir noch keine News betreffen dem Auto 4 aus der Mitsubishi-Garage in Barnaul erhalten.
Bei Gewitter-Regen nehmen wir die Hauptstrasse M52 in allgemeiner Richtung Novosibirsk unter die Räder. Wir kommen gut voran und lassen die krassen Gegensätze zur Mongolei auf uns wirken: geteerte Strassen, viele Verkehrsschilder, viel Verkehr, grüne Wiesen, landwirtschaftlich angebaute Flächen mit Mais, Buchweizen, Raps, Kartoffeln etc., Wälder mit Birken, Fichten und Lärchen, Ortschaften mit Holz- und Backsteinbauten, Flüsse mit Brücken, etc. etc. Alles wirkt etwas organisierter aber zum Teil noch immer etwas chaotisch.
In Bijsk machen wir einen Halt und besichtigen die gepflegte orthodoxe Kirche mitten im Ort, kaufen Snacks zum Lunch in einem Supermarkt (für mich: warme Chicken-Nuggets, Pringels und einen Eistee) und tanken die Autos wieder voll.
Gegen 14:00h treffen wir beim Hotel ‚Siberie’ in Barnaul ein und was steht auf dem Parking: unser 4. Auto! Giorgio erwartet uns in der Reception und informiert uns, dass der Schaden behoben werden konnte (ein Kabel zur Steuerung des Partikelfilters war sehr wahrscheinlich durch einen Steinschlag beschädigt worden). Die Expedition kann also nach Plan mit allen 4 Autos weitergeführt werden. Wir sind alle heilfroh!
Am Nachmittag individuelle Besichtigung der Stadt Barnaul (u.a. Lenin-Denkmal und Gedenkplatz für Kriegsopfer 2. Weltkrieg).
Uebrigens: Barnaul ist der nördlichste Punkt unserer Reise. Wir liegen ca. auf dem 53. Breitengrad (ähnlich wie Warschau und Berlin) und sind nur rund 220km von Novosibirsk entfernt. Morgen geht es südwärts nach Kazachstan.
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